Die TuS und ihre Jugendarbeit: Dr. Anna Köbberling auf Wahlkreisreise durch Koblenz

Die TuS und ihre Jugendarbeit: Dr. Anna Köbberling auf Wahlkreisreise durch Koblenz

SPD-Landtagsabgeordnete besuchte den Koblenzer Oberligisten im Stadion Oberwerth

Was bewegt Jugendliche in Koblenz? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Bei welchen Themen würden sie gerne mehr mitreden? Es sind Fragen wie diese, die sich die rheinland-pfälzische SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling stellt. Im Rahmen ihrer Wahlkreisreise „Koblenz aus der Sicht von Jugendlichen“ suchte sie nach Antworten. Ihr straffes Programm führte sie dabei an drei Tagen zu neun Terminen. Es ging zur mobilen Jugendarbeit der Stadt Koblenz, der DGB-Jugend – und auch zur TuS Koblenz.

„Ich suche mir immer verschiedene Gesprächspartner und versuche mit möglichst vielen Leuten persönlich in Kontakt zu treten. Diese sogenannten ‚Koblenz-Reisen‘ haben sich als sehr nützlich erwiesen, um herauszufinden, was die Menschen im Wahlkreis beschäftigt“, erläuterte Köbberling den Hintergrund ihres Besuchs im Stadion Oberwerth.

Mehrmals im Jahr veranstaltet sie solche Wahlkreisreisen. Dabei beleuchtet sie Koblenz immer aus einer anderen Perspektive. Sei es nun aus der Sicht von Betriebsräten, Menschen mit Behinderung, Hartz-IV-Empfängern, Geflüchteten – oder eben Jugendlichen. „Ich versuche mir puzzleartig über Jugendliche und deren Lebenssituationen ein Bild zu machen, mit dem man weiter politisch arbeiten kann. Auch Probleme nehme ich dabei auf und schaue, ob ich an der einen oder anderen Stelle ganz konkret weiterhelfen kann“, berichtete die Landtagsabgeordnete.

Ein vieldiskutiertes Thema, das bei Köbberling in dem gut einstündigen Gespräch mit den TuS-Verantwortlichen auf offene Ohren stieß, war die Platzsituation in Koblenz. „Wir haben zu wenig vernünftige Sportplätze. Das gilt nicht nur für uns, sondern insgesamt für die Vereine in Koblenz“, führte TuS-Präsidiumsmitglied Nils Wiechmann aus. Dabei, so Wiechmann, habe der Sport im Allgemeinen und der Fußball im Besonderen „doch für die Themen, die uns immer wieder begleiten, eine enorm wichtige Funktion. Wir alle wissen, wie leicht etwa Integration über den Sport funktionieren kann. Allein schon aus diesem Grund wäre es wichtig, hierfür die nötigen infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen.“ Köbberling stimmte dem zu und betonte: „Ich bin noch einmal zusätzlich sensibilisiert worden, was die Platzproblematik betrifft. Es ist schön, dass ich hierzu jetzt auch ein bisschen Hintergrund habe.“

Doch nicht nur allein über dieses Thema wurde diskutiert. Dass bei der TuS Koblenz das Angebot für Kinder und Jugendliche auch abseits vom leistungsorientierten Fußball vielfältig ist, davon konnte sich Köbberling in den Gesprächen selbst ein Bild machen. „Unsere beliebten Feriencamps und die wöchentliche Fußballschule mit mittlerweile über 50 Anmeldungen sind nur zwei Beispiele. Frei vom Leistungsgedanken kann hier jeder ein Teil von TuS Koblenz sein“, hob Nachwuchsleiter Manuel Moral hervor und bekräftigte zum Abschluss der Diskussionsrunde: „Unser oberstes Ziel ist, dass die Kinder Spaß haben. Viele träumen davon, einmal Profifußballer zu werden. Wir als Verein geben ihnen die Hilfe und Unterstützung, damit dieser Traum für sie vielleicht irgendwann in Erfüllung geht.“

Bildunterschrift: Im Rahmen ihrer Wahlkreisreise „Koblenz aus der Sicht von Jugendlichen“ machte die rheinland-pfälzische SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Anna Köbberling (Dritte von rechts) auch im Stadion Oberwerth Halt, um mehr über die Jugendarbeit der TuS Koblenz zu erfahren.

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