Derbysieger: Schängel schlagen Eintracht Trier verdient mit 2:0

Derbysieger: Schängel schlagen Eintracht Trier verdient mit 2:0

Leon Waldminghaus und Justin Klein treffen für die TuS Koblenz

Der langersehnte erste Heimdreier des Jahres ist unter Dach und Fach: Vor 1524 Zuschauern im Stadion Oberwerth feierte die TuS Koblenz einen verdienten 2:0 (0:0)-Derbysieg gegen den SV Eintracht Trier.

Beide Mannschaften gingen als punktgleiche Tabellennachbarn ins Spiel. Entsprechend umkämpft sollten die nachfolgenden 90 Minuten werden. Der Gast aus Trier kam in der Anfangsphase zu den ersten kleineren Gelegenheiten. Hendrik Thul probierte es mit einem Schuss von der rechten Strafraumgrenze (4.), Jan Brandscheid mit einem Kopfball (10.) – in beiden Situationen war TuS-Keeper Dieter Paucken zur Stelle und packte sicher zu. Nach einer weiteren Chance der Trierer – ein Distanzschuss von Maurice Roth landete aufs Tornetz (12.) – kamen auch die Schängel zu den ersten vielversprechenden Offensivaktionen. So hatte Sturmspitze Amodou Abdullei in der 27. Spielminute die Koblenzer Führung auf dem Fuß. Er bekam den Ball in den Lauf gespielt, traf die Kugel aus halbrechter Position aber nicht.

Diese Großchance gab den Blau-Schwarzen weiteren Auftrieb. Nur zwei Minuten später war es Justin Klein, der nach Zuspiel von Alen Muharemi einen Schuss aus 16 Metern abgab. Auch der unbekümmerte A-Jugendliche Marc Richter, der ausgerechnet im Derby gegen die Trierer Eintracht sein Startelf-Debüt feierte, wollte es nun wissen. Sein abgefälschter Versuch aus dem Rückraum flog nur knapp am linken Pfosten vorbei (35.).

Spannend blieb es auch im zweiten Durchgang. Acht Minuten waren nach Wiederanpfiff gespielt, als sich Paucken mit einer Glanzparade auszeichnen konnte. Der sichere Koblenzer Schlussmann lenkte einen Kopfball von Thul reaktionsschnell über die Latte. Es folgten zwei verrückte Minuten, in denen die Schängel den Grundstein zum Heimsieg legten. Zunächst traf Leon Waldminghaus zur Führung, als sein Ball von der Latte ins Tor ging (57.). Kaum 120 Sekunden später versenkte Klein das Leder von der rechten Seite in die Maschen – das 2:0 war perfekt.

Mit dem Rücken zur Wand setzte Trier nun alles auf eine Karte. Doch die kampf- und laufstarken Schängel fighteten um jeden Ball und hielten am Ende die Null. Nicht zuletzt auch dank Paucken, der bei einem Kopfball von Maurice Roth einmal mehr sein ganzes Können unter Beweis stellte (71.). Auch bei der nachfolgenden Ecke war bei Paucken Endstation, im Nachfassen begrub er einen Ball von Kevin Kling unter sich. Eine letzte Chance bekam Trier durch Roth noch (74.), ehe auf der Gegenseite Abdullei knapp das 3:0 für die TuS verpasste (80.). Am verdienten Derbysieg änderte das nichts mehr, und so konnten Mannschaft und Fans nach dem Schlusspfiff gemeinsam den Dreier bejubeln.

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