Interview mit Lukas Hombach: „Ein Sieg zum Start wäre super“

Interview mit Lukas Hombach: „Ein Sieg zum Start wäre super“

Der Rückkehrer im Gespräch vor dem Völklingen-Heimspiel (Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher)

Aus Amerika nach Koblenz: Lukas Hombach ist wieder zurück bei der TuS. Bevor es für den Angreifer im Sommer zum Abschluss seines Studiums wieder in die USA geht, möchte er für die Schängel in der Rückrunde möglichst viele Tore erzielen. „Alle haben in der Vorbereitung super mitgezogen“, sagt der 26-Jährige vor dem Heimspiel gegen den SV Röchling Völklingen (Samstag, 29. Februar, um 15.30 Uhr im Stadion Oberwerth).

Lass uns am Anfang kurz zurückblicken auf deine Zeit in Amerika. Du hast zuletzt für die College-Mannschaft der Lynn University in Florida gespielt.

Lukas Hombach:
Genau. Das System dort ist ja ein bisschen anders. Man spielt für die Mannschaft, an deren Uni man auch studiert. Es ist auf jeden Fall eine coole Erfahrung, die man mitnimmt. Alles ist super geregelt, man wohnt direkt am Campus.

In der Winterpause bist du dann aus dem warmen Florida frisch eingeflogen ins nasskalte Deutschland.

Hombach:
Ja, die Wetterunterschiede sind schon spürbar. In Florida war alles ein bisschen anders, mehr Sonne, nicht so kalt. Hier weht ab und an ein sehr fieser Wind. (lacht)

Nun aber zum Fußball: Wie groß ist bei dir schon die Vorfreude auf den Jahresauftakt?

Hombach:
Es wird Zeit, dass es endlich losgeht. Nach hintenheraus hat es sich ein bisschen gezogen mit den ganzen Trainingseinheiten und Testspielen. Aber die Vorbereitung gehört nun mal dazu und ist auch wichtig, um Grundlagen zu schaffen. Insgesamt lief es soweit ganz gut, alle haben super mitgezogen. Deswegen glaube ich auch, dass wir gerüstet sind. Natürlich wollen wir jetzt erfolgreich ins neue Jahr starten. Ein Sieg zum Auftakt wäre super.

Die Eingewöhnungszeit dürfte relativ kurz ausgefallen sein, oder? Schließlich kennst du noch ein paar deiner Mitspieler von früher.

Hombach:
Ja, genau. Das erleichtert natürlich gerade am Anfang vieles. Aber auch der Rest der Mannschaft hat mich super aufgenommen. Wir haben wirklich viele gute Jungs im Team, vor allem auch sehr viele junge Spieler.

Du bist Stürmer – wie viele Tore sollen es denn werden in der Rückrunde?

Hombach:
Im Endeffekt wird man als Stürmer natürlich immer an den Toren gemessen. Auf der einen Seite ist es nicht schlecht, wenn man sich ein bestimmtes Ziel setzt. Wichtiger ist aber, dass wir als Mannschaft erstmal gut reinkommen in die Rückrunde. Die Doppelspitze mit Adrian Knop hat in den Testspielen phasenweise schon ganz gut funktioniert, aber natürlich gibt es immer noch Verbesserungspotenzial.

Wie kam es überhaupt dazu, dass du wieder für die TuS stürmst?

Hombach:
Der Kontakt zu Trainer Anel Dzaka war immer da, er hat sich regelmäßig nach mir erkundigt. Es ehrt ihn natürlich, dass er den Kontakt zu seinen alten Spielern pflegt. Als ich ihm erzählt habe, dass ich für ein halbes Jahr wieder in Deutschland bin, meinte er nur: „Dann komm doch zurück zur TuS.“ (lacht) Jetzt bin ich hier und freue mich auf die Rückrunde.

Und die TuS-Fans freuen sich auf dich.

Hombach:
Ja, unsere Fans sind wirklich besonders. Ich habe sie von damals noch in guter Erinnerung. Obwohl wir aus der Regionalliga abgestiegen sind, war die Unterstützung immer da. Das war schon cool. Auch nach meinem Wechsel habe ich die Geschehnisse rund um die TuS weiter verfolgt, mir die ganzen Videos und so angeschaut. Etwa das vom Hallenturnier Anfang Januar, kurz bevor ich hier unterschrieben habe. Was unsere Fans da veranstaltet haben, war einfach nur überragend.

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