Winningen am Ende zu stark für die zweite Mannschaft

Winningen am Ende zu stark für die zweite Mannschaft

Eine stark verbesserte TuS Koblenz II führt, verliert am Ende aber gegen Winningen mit 1:4

Blickt man nur auf das Ergebnis, so könnte man sich täuschen lassen. Die Niederlage tut natürlich weh, aber mit der Leistung der Mannschaft kann man durchaus zufrieden sein. Es war das richtige Zeichen nach der herben 1:10-Pleite gegen den VfL Kesselheim II am vergangenen Sonntag und das beste Saisonspiel bislang.

Der TV Winningen, selbst mit nur einem Punkt aus zwei Spielen in die Saison gestartet, ging als Favorit in die Partie und die Koblenzer Taktik war von Beginn an klar: hinten sicher stehen und so lange wie möglich ohne Gegentor bleiben.
Man überließ den Gastgebern weitestgehend die Oberhand, aber Winningen konnte nur selten gefährlich in den Strafraum vorstoßen. Die Abwehr der TuS hatte soweit alles im Griff und an diesem Abend mit Björn Kron einen herausragenden Schlussmann zwischen den Pfosten, der, wenn gebraucht alle Bälle sicher abwehrte.

In der 25.Minute hatte die TuS dann das Glück des Tüchtigen. Bei einem Konter der Koblenzer trat ein Winninger Abwehrspieler am Ball vorbei, so dass der Weg Richtung Tor frei war. Daniel Hillingshäuser nutzte die Chance eiskalt und brachte die TuS mit 1:0 in Front.
Die Taktik änderte sich nicht. Defensive Stabilität hatte weiterhin die höchste Priorität und Winningen versuchte natürlich vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Dies gelang dann leider auch (38.), so dass es mit einem Unentschieden in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff bemühte sich Winningen weiter um die Offensive, die TuS stand tief und kämpfte um jeden Ball und Meter. Der Druck der Gastgeber wurde leider irgendwann zu groß und so ging der WTV mit 2:1 in Führung (65.). Vorausgegangen war ein verletzungsbedingter Wechsel in der bislang sehr sicher stehenden Innenverteidigung, der für wenige Momente der Unruhe sorgte.
In der Folge merkte man dann doch die größere Erfahrung des Gastgebers, der durch einen unglücklichen Foulelfmeter mit 3:1 in Führung ging (77.). Nach dieser Vorentscheidung im Kopf und fast 90 Minuten Kampf in den Beinen mussten die Schängel noch einen vierten Gegentreffer einstecken (88.), der das Ergebnis dann um ein Tor zu hoch ausfielen ließ.
Die offizielle Spielstatistik findet man bei fussball.de.

Alles in allem kann man aber verzeichnen, dass der nächste Schritt in die richtige Richtung gelungen ist, auch wenn man weiterhin auf Zählbares warten muss.
Die nächste Chance hat das Team am Freitag, den 6.September, um 19:30 Uhr auf dem Hartplatz des SSV Urmitz/Bahnhof.
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