4:2 nach Verlängerung: Schängel erreichen die zweite Pokalrunde

4:2 nach Verlängerung: Schängel erreichen die zweite Pokalrunde

Hart umkämpfter Pokalfight beim Bezirksligisten SpVgg Cochem (Foto: Mark Dieler)

Die TuS Koblenz hat die zweite Runde des Rheinlandpokals erreicht. Beim Bezirksligisten SpVgg Cochem setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Anel Dzaka mit 4:2 (1:1, 0:1) nach Verlängerung durch.

Das Spiel begann mit klaren Vorteilen für die TuS. Kaum war die Partie angepfiffen, da hatten die Koblenzer auch schon die erste Torchance. Aus rund 16 Metern zielte Adrian Knop knapp rechts am Kasten vorbei (3.). Nur neun Minuten später gleich die nächste Möglichkeit für die Blau-Schwarzen: Dieses Mal zog Almir Porca von links nach rechts, doch auch er verfehlte das Gehäuse.

Die Schängel waren gut in die Partie gestartet und verbuchten durch einen direkten Freistoß von Lukas Szymczak eine weitere Torchance (17.). In der Folge blieb der Ballbesitzanteil der Koblenzer hoch, allerdings konnte die TuS kein Kapital daraus schlagen. Von Cochem war bis hierhin in der Offensive kaum etwas zu sehen. Umso überraschender war die Führung der Gastgeber kurz vor dem Pausenpfiff. In der 44. Spielminute konnte TuS-Keeper Luca Woloszyn einen Kopfball von Herve Loulouga noch um den Pfosten lenken, kaum 60 Sekunden später staubte dann Julian Schmitz aus kurzer Distanz zum 1:0 ab.

Im zweiten Durchgang waren die Schängel sichtlich bemüht, die Begegnung zu drehen. Immer wieder landete der Ball in der gefährlichen Zone, alleine Eldin Hadzic kam gleich dreimal aus vielversprechender Position zum Abschluss (61., 67., 73.). Als die Schlussviertelstunde gerade eingeläutet wurde, brach der Bann: Nach Zuspiel des eingewechselten Marc Richter traf Christian Meinert mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich (76.).

Die Partie war damit wieder auf Anfang gesetzt – und fast hätte es für die TuS sogar noch in der regulären Spielzeit zum Sieg gereicht. Doch ein Cochemer konnte gegen Porca kurz vor der Linie retten (88.). So ging es in die Verlängerung, in der Hadzic mal so richtig aufdrehte: Binnen vier Minuten traf der Schängel doppelt. Erst erzielte er mit einem platzierten Schuss das 2:1 (92.), dann folgte ein Schlenzer von der linken Seite (96.).

Es blieb aber weiter spannend, denn Cochem konnte kurz darauf durch Andre Röser auf 2:3 verkürzen (101.). Mehr ließen die Koblenzer in der Verlängerung jedoch nicht zu. Ganz im Gegenteil: Nach einer vergebenen Kopfballchance von Porca sorgte Richter mit dem Schlusspfiff für den 4:2-Endstand.

TuS Koblenz: Woloszyn – von der Bracke, Schulte-Wissermann (106. Kanoute), Stahl Porca, Hadzic, Jeon (72. Schupp), Knop (46. Richter), Meinert, Waldminghaus (117. Ekici), Szymczak.

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