TuS Koblenz setzt bis zur Winterpause auf „2G+“, danach auf „2G“

TuS Koblenz setzt bis zur Winterpause auf „2G+“, danach auf „2G“

Informationen zur zukünftigen Besuchsregelung des Stadion Oberwerth

Mit Inkrafttreten der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung wird Veranstaltern ein größerer Spielraum bezüglich der Teilnehmerzahlen eingeräumt. Für die TuS Koblenz ergeben sich zwei Optionen:

1) Umsetzung von „2G“:
In diesem Fall ist nur der Zugang für geimpfte oder genesene Zuschauer möglich. Ein großer Vorteil dieser Regelung ist, dass praktisch alle Beschränkungen auf einen Schlag entfallen: Die Vollauslastung des Stadion Oberwerth wäre wieder möglich, es gibt keine Beschränkungen bezüglich einzuhaltender Abstände, die Maskenpflicht entfällt und jeder kann auf seinen angestammten Sitzplatz, so dass eine feste Sitzplatzbuchung künftig wieder möglich ist. Zudem wird es wieder möglich sein (Genehmigung vorausgesetzt), Karten an der Tageskasse zu erwerben.

Zusammenfassend kann man festhalten: Bei einer Umsetzung von „2G“ entfallen alle Beschränkungen, es ist alles weitestgehend „normal“.

2) Umsetzung von „2G+“:
In diesem Fall gilt, dass eine, je nach Warnstufe, maximale Anzahl von nichtimmunisierten Zuschauern im Stadion Oberwerth zulässig ist. Für geimpfte oder genese Zuschauer gibt es im Stadion keine Obergrenze bis zur Kapazitätsgrenze von 10.000 Zuschauern. Das bedeutet, dass auch Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, die Heimspiele der TuS Koblenz besuchen können. Je nach Warnstufe sind 100 – 500 Personen zulässig, die allerdings negativ getestet sein müssen. Ab dem 11. Oktober 2021 werden die dazu notwendigen Tests zudem kostenpflichtig, Selbsttests sind nicht zulässig. Die TuS Koblenz muss, je nach dem wie viele Personen lediglich getestet sind, gegebenenfalls den Zugang für getestete Personen stoppen, auch wenn diese eine, im Vorfeld erworbene, gültige Eintrittskarte besitzen. Zudem gilt weiterhin das Abstandsgebot und die Maskenpflicht, die Vorausbuchungspflicht ist weiterhin verbindlich.

Zusammenfassend: Bei einer Umsetzung von 2G+, erhalten auch Personen, die lediglich getestet sind, in einer begrenzten Anzahl Zugang zum Stadion Oberwerth. Der organisatorische Aufwand dafür ist immens, da die Anzahl der betroffenen Personengruppen dynamisch ist. Für jedes Spiel muss neu überprüft werden, wie viele Personen Zugang zum Stadion erhalten können.

Nach langen Überlegungen hat sich die TuS Koblenz dazu entschieden, bis zur Winterpause (Mitte Dezember 2021) zunächst auf „2G+“ zu setzen. Zum Start der Ab-/Aufstiegsrunde (voraussichtlich Mitte März) plant die TuS Koblenz dann den Wechsel von 2G+ auf 2G.

Dauerkarteninhaber, die sich aufgrund medizinischer Indikation oder persönlicher Überzeugung nicht impfen lassen können oder wollen, erhalten eine separate Information, wie mit dem Tausch der Dauerkarten verfahren wird. Kinder unter 12 Jahren sind von einer Testpflicht (bei „2G+“) ausgenommen und erhalten bei „2G“ auch weiterhin Zugang zum Stadion Oberwerth.

Begründung:
Da davon auszugehen ist, dass die Impfquote in den nächsten Monaten stetig steigt und sich aufgrund zahlreicher Lockerungen nicht geimpfte Personen infizieren werden (und dann als genesen gelten), überwiegen die Vorteile der „2G“-Regel den zu betreibenden Aufwand der „2G+“-Regel deutlich. Dies alles vor dem Hintergrund, dass der Aufwand für die Umsetzung der „2G+“-Regel für eine dann verhältnismäßig kleine Anzahl an Personen in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Lockerungen für alle anderen Personen steht. Darüber hinaus nimmt die TuS Koblenz Ihre Verantwortung den Zuschauern gegenüber ernst: Der Verein möchte das Risiko, dass sich nichtimmunisierte Personen bei einen Stadionbesuch infizieren, nach Möglichkeit ausschließen.

Daher setzt die TuS Koblenz in einer Übergangsphase bis Mitte Dezember auf „2G+“, anschließend auf „2G“ und kehrt damit zur Normalität im Stadion Oberwerth zurück.

möbel billi
zum Mitliedsantrag
zum Podcast
Stadionzeitung der TuS Koblenz
Bitburger Winterbock
Lotto Rheinland-Pfalz