1. MannschaftMainzer Last-Minute-Traumtor sorgt fĂŒr Niederlage der TuS Koblenz beim TSV Schott Mainz

08/08/2022
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Eine Woche nach dem erfolgreichen Ligaauftakt bei Rheinlandligaaufsteiger Ahrweiler BC, gastierte die TuS Koblenz beim Regionalligaabsteiger TSV Schott Mainz, einem Schwergewicht der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, der zuletzt öffentlich und selbstbewusst den Wiederaufstieg in die Regionalliga SĂŒdwest als Saisonziel ausgerufen hatte.

Dass die Mainzer viel in QualitĂ€t in den eigenen Reihen besaßen, wurde im Spielverlauf schnell deutlich, doch war es die TuS, die in den Anfangsminuten besser in die Begegnung finden sollte: Die SchĂ€ngel wirkten in den ersten 20 Minuten der Partie wacher als die Mainzer, doch zwingende Torgelegenheiten sollten sich zunĂ€chst keine entwickeln. Mit fortdauernder Spieldauer entwickelte sich eine hart umkĂ€mpfte Begegnung, in der die Mainzer im Laufe des ersten Durchgangs immer mehr Oberwasser erhalten sollten, doch war es Jacob Pistor im Trikot der TuS, der nach 29 Minuten die FĂŒhrung der SchĂ€ngel auf dem Fuß hatte: Seine abgefĂ€lschte Direktabnahme nach SentĂŒrk-Flanke ging nur Zentimeter am Tor vorbei. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte dann das Mainzer Publikum nach einer Ecke den Torjubel auf den Lippen, doch Justin Klein rettete in höchster Not auf der Linie per Flugkopfball-Einlage. Mit einem 0:0 ging es schließlich fĂŒr beide Mannschaften in die Kabinen.

Ohne Wechsel starteten beide Teams in die zweiten 45 Minuten und wie schon in Durchgang eins zeigten beide Teams ein kampfbetontes Spiel, das allerdings nur selten in zwingende Tormöglichkeiten mĂŒndete. Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Mainzer die Partie schließlich immer dominanter gestalten, es dauerte allerdings bis zur 78. Spielminute, ehe die Gastgeber in FĂŒhrung gehen sollten: Ein langer Ball von Tim MĂŒller ĂŒberspielte die SchĂ€ngeldefensive und Etienne Portmann ließ sich, frei vor Jonas Bast, nicht zweimal bitten und schob eiskalt ein.

Angestachelt von diesem Gegentreffer war es nun die TuS, die offensiv gleich mehrfach in Erscheinung treten sollte. In der 87. Spielminute scheiterte Dylan Esmel am Mainzer Keeper Hansen, der das SpielgerĂ€t nur zur Seite abwehren konnte, TuS-Offensivspieler German Kurbashyan stand goldrichtig und staubte zum 1:1 Ausgleich ab. Ein Ergebnis mit dem beide Mannschaften, insbesondere die SchĂ€ngel, sicherlich hĂ€tten gut leben können, doch hĂ€tte es fĂŒr die TuS sogar noch besser kommen können: In der dritten Minute der Nachspielzeit eroberte Esmel den Ball und legte quer auf den einschussbereiten Dominic Fuß ab, dieser scheiterte jedoch am glĂ€nzend reagierenden Tim Hansen. Der FĂŒhrung so nah, sollte es fĂŒr die SchĂ€ngel an diesem Nachmittag noch richtig bitter werden: Im direkten Gegenzug passte der Mainzer MĂŒller auf den eingewechselten Gansmann, der mit dem RĂŒcken zum Tor den Ball aus etwa 25 Metern volley in Richtung Jonas Bast schoss und das SpielgerĂ€t im Winkel des Koblenzer Tors unterbrachte. Ein Zaubertor, mitten hinein in das TuS-Herz. Die letzte Aktion des Spiels bescherte den Mainzern somit einen 2:1-Heimsieg ĂŒber die TuS Koblenz, die am kommenden Samstag, dem 13.08.2022, gegen die Sportfreunde aus Eisbachtal auf Wiedergutmachung aus sein sollte. Der Anstoß erfolgt um 14:00 Uhr.

FĂŒr die TuS spielten:
Bast – Grgic (80. Kurbashyan), Stahl, von der Bracke – SentĂŒrk, Mandt (89. Wingender), Hadzic, Klein – Qenaj (89. Redjeb), Esmel – Pistor (58. Fuß)

Tore:
1:0 Etienne Portmann (78.)
1:1 German Kurbashyan (87.)
2:1 Johannes Gansmann (90+4.)

Besondere Vorkommnisse:
Keine

Zuschauer:
323 (ca. 185 aus Koblenz)

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Der Verein

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Das Jahr 1910 gilt mit der GrĂŒndung des FC Concordia als Geburtsstunde des Fußballs in Neuendorf. Nur ein Jahr spĂ€ter folgte der FC Deutschland Neuendorf. Die SchĂŒler Johannes Kottemeier, Peter Nick, Peter Miltz, Wilhelm Miltz, Fritz Holz, Peter Schwolen, Heinrich Lamberti, Karl Bohr, Johann Blank, Wilhelm Lotz und Josef Schellenbach legten 1911 den Grundstein zur heutigen TuS Koblenz.

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