Stellungnahme der TuS Koblenz

Stellungnahme der TuS Koblenz

Aufruf zu Besonnenheit und Geschlossenheit

Nach den Vorkommnissen während des Heimspiels gegen Hassia Bingen im Stadion Oberwerth beziehen die Verantwortlichen im Präsidium Stellung zu den erhobenen Vorwürfen einiger Fanclub-Vertreter.

„Die Vorwürfe haben uns vollkommen überrascht und zutiefst persönlich getroffen“, so Arnd Gelhard in einer ersten Reaktion. Seit seinem Amtsantritt gehe es ausschließlich um das Wohl des Vereins. Alle Präsidiumsmitglieder haben viel Zeit und Energie investiert, um den Verein aus der Insolvenz in eine wirtschaftlich und sportlich stabile Zukunft zu führen. Darüber hinaus haben Mitglieder des Präsidiums in den vergangenen Jahren regelmäßig hohe Summen in Form von Spenden oder Sponsoring in den Verein gesteckt und so das Fortbestehen bis heute garantiert.

Die Vereinsführung will darüber hinaus klarstellen, dass die Vorwürfe, die sich darauf fokussieren, es sei eine Zusammenarbeit mit Uwe Rapolder geplant, vollkommen haltlos sind. Weder Mitglieder des Präsidiums noch Heiner Backhaus, der designierte Sportdirektor, stünden in irgendeiner geschäftlichen Beziehung zu Rapolder. Das im Internet kursierende Foto mit dem Koblenzer Ex-Trainer sei im Rahmen einer privaten Feierlichkeit entstanden und habe keinerlei Aussagekraft.

Allen Beteiligten aus dem Präsidium und der Geschäftsstelle ist es in den vergangenen Monaten gelungen, in enger Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter Strategien für die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins zu entwickeln. Dies schlägt sich nicht zuletzt in der beträchtlichen Menge an neuen Sponsorengeldern nieder, die nicht zuletzt durch Remo Rashica generiert werden konnten und das Überleben des Vereins bis zum heutigen Zeitpunkt sichern konnten. Gelhard betont weiterhin, dass er und die weiteren Präsidiumsmitglieder sich zu keinem Zeitpunkt am Verein bereichert haben oder die Absicht hatten, sich zu bereichern. Dahingehende Vorwürfe seien vollkommen aus der Luft gegriffen und haltlos. Ganz im Gegenteil sei es in den zurückliegenden Wochen und Monaten gelungen, bei Unternehmern und der Politik gleichermaßen Vertrauen zurückzugewinnen und das gebeutelte Image des Vereins aufzubessern: „Wir haben jeden Tag gespürt, dass wir Schritt für Schritt weiter kommen.“ Die Personalie Backhaus sei ein Baustein in der neuen Struktur, die der Verein benötigt, um den Weg der Konsolidierung und des Neuaufbaus zu gehen. Auch sei sie kein Alleingang Rashicas, sondern wurde von Anfang an von ihm mitgetragen, so Gelhard abschließend.

Uns – den Unterzeichnern – ist es nun wichtig, einen Weg aus dieser Situation zu finden. Es haben am Spieltag und auch bereits in den Tagen vorher alle Fehler gemacht. Fehler, die in emotionalen Ausbrüchen gemündet sind, die so sicher niemand wollte und will. Es gilt, gemeinsam die Gerüchte, Missverständnisse und emotionale Aufgeladenheit auszuräumen.

Wir haben nach wie vor alle nur ein Ziel: Die TuS Koblenz in eine wirtschaftlich und sportlich erfolgreiche Zukunft zu führen. Lasst uns das gemeinsam anpacken!

Gez.:

Arnd Gelhard (für das Präsidium), Anel Dzaka (für die Trainer), Michael Stahl (für die Spieler), Stefan Blaufelder (für die Mitarbeiter)

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