NewsSchängelschmiedeUmkleidehäuschen der Jugend generalsaniert

09/06/2022
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Die Jugendumkleide am Stadion Oberwerth ist die einzige Immobilie, in der sich die Kinder und Jugendlichen aller TuS-Mannschaften umziehen, duschen und die Toilette aufsuchen k√∂nnen. Seit vielen Jahren ist das Geb√§ude von der Stadt Koblenz an den Verein zur Nutzung √ľberlassen, Eigentum daran besitzt die TuS Koblenz jedoch nicht. Leider f√ľhrten unklare Zust√§ndigkeiten und der prim√§re Fokus auf die 1. Mannschaft dazu, dass in den letzten Jahren und Jahrzehnten kaum Investitionen in das Geb√§ude get√§tigt wurden.

Dies erkannte auch die TuS-Koblenz-Stiftung, die sich bereits vor etwas mehr als 10 Jahren der Umkleide angenommen hat. Federf√ľhrend ist hier der unl√§ngst verstorbene Rolf ‚ÄěPablo‚Äú Berger zu nennen, der in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit u. a. eine neue Heizungsanlage eingebaut hat.

Leider war es damit aber nicht getan: Aufgrund der Lage in einem Hochwassergebiet, steht das Fundament immer mal wieder im Grundwasser. Weder die Substanz des Geb√§udes noch der Zustand im Inneren entsprechen dem, was man eigentlich guten Gewissens Umkleidem√∂glichkeit f√ľr Kinder und Jugendliche nennen darf.

Da die Stadt Koblenz der TuS keine andere R√§umlichkeiten zur Verf√ľgung stellen kann, sah sich der neue Vorstand vor vollendete Tatsachen gestellt. Eine defekte Abwasserpumpe sorgte zudem kurz nach Amtsantritt daf√ľr, dass eine Nutzung √ľberhaupt nicht mehr m√∂glich war, das Wasser musste abgestellt werden. Da die Abluft auch nicht ad√§quat heraus geleitet werden kann, mussten Fenster regelm√§√üig ge√∂ffnet bleiben, da sich sonst Schimmel und Stockflecken bilden. Der Einladung eines ge√∂ffneten Fensters folgten leider auch neue Mitbewohner, die sich in den Umkleidekabinen heimisch f√ľhlten, die Jugendumkleidekabine musste geschlossen werden.

TuS-Pr√§sident Christian Krey erkl√§rte die Thematik zur ‚ÄěChefsache‚Äú, so dass sich neben dem Leiter des Sport- und B√§deramtes, der B√ľrgermeisterin und dem Oberb√ľrgermeister, auch der Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, vor Ort ein Bild von dem Geb√§ude machen konnte.

Eine gro√üe Mehrheit der Beteiligten war sich einig, dass das Geb√§ude in diesem Zustand keine Zukunft hat. Die TuS Koblenz dr√§ngt daher seitdem mit Nachdruck darauf, dass es k√ľnftig auch andere Umkleidem√∂glichkeiten am Stadion Oberwerth geben muss. Anderweitige M√∂glichkeiten (Umkleidecontainer) sind zwar angedacht, aber bisher kann ein konkreter Baubeginn nicht abgesehen werden.

Seitens der Stadt wurde vor kurzer Zeit der Kauf des Häuschens durch die TuS Koblenz abgelehnt, aufgrund der unhaltbaren Zustände wurde seitens der TuS Koblenz trotzdem der Fokus auf die Wiederherstellung gelegt. Es war niemals und ist nicht länger hinnehmbar, dass sich Kinder und Jugendliche bei Wind und Wetter auf dem Platz umziehen oder nicht duschen können. Daher hat sich die TuS Koblenz dazu entschieden, dass Umkleidehäuschen generalzusanieren, obwohl es sich nicht im Eigentum des Vereins befindet.

Durch Unterst√ľtzung des Sanit√§rfachbetriebs M√∂hlich & Rath aus Koblenz-G√ľls konnte zeitnah eine neue Abwasserpumpe angeschafft und installiert werden. Die Finanzierung erfolgte in Eigenregie und ohne Beteiligung der Eigent√ľmerin, da der vorgelegte Kostenvoranschlag doppelt so teuer wie die nun installierte L√∂sung gewesen w√§re.

Im Anschluss wurden durch den TuS-Sponsor FPN Rhein-Main neue Fliesen in den Dusch- und Umkleider√§umen angebracht. Mark Dieler, vielen bestens als TuS-Fotograf bekannt, sorgte mit seinem Unternehmen, der Erich Dieler Heizung-Sanit√§r GmbH, f√ľr neue Armaturen in der Dusche sowie neue Toiletten und Waschbecken. Stefan Merz, treuer TuS-Sponsor und Inhaber der Holzbau Merz GmbH, spendete den Umkleidekabinen neue Sitzgelegenheiten und Ablagem√∂glichkeiten.

Durch Mitglieder der aktiven Fanszene wurde fachkundig eine neue Elektroinstallation verbaut, hierbei wurden auch neue Deckenlampen, Verteiler, Steckdosen, Lichtschalter und Abluftanlagen angebracht. Abschließend wurde das Umkleidehäuschen durch die AS Gebäudereinigung grundgereinigt. Koordiniert wurde die Gesamtmaßnahme durch die Ehrenamtsbeauftragte der TuS Koblenz, Heike Salm, die immer wieder den Kontakt zu den unterschiedlichen Gewerken herstellte.

Nach wie vor ist das Umkleideh√§uschen f√ľr den vorhandenen Bedarf nicht wirklich ausreichend, auch mit der get√§tigten Ma√ünahmen ist nicht alles ‚Äěgut‚Äú, so gibt es beispielsweise in der Jugendumkleide weiterhin keine M√∂glichkeit f√ľr die Schiedsrichter, sich umzuziehen oder zu duschen.

Die TuS Koblenz leidet seit vielen Jahren, durchaus auch selbstverschuldet, darunter, dass die Bedingungen insbesondere f√ľr die Nachwuchsteams alles andere als ideal sind. Dem aktuellen Vorstand ist sehr daran gelegen, die Grundlagen und Bedingungen St√ľck f√ľr St√ľck zu verbessern und auf ein Niveau anzuheben, das dem Leistungsstand der Jugendmannschaften entspricht, dies geht aber nur mit starken Partnern, Sponsoren und Ehrenamtlern an unserer Seite.

Daher bedankt sich die TuS Koblenz zun√§chst noch einmal ausdr√ľcklich bei den genannten Firmen und Ehrenamtlern sowie den Jugendpaten Globus Koblenz-Bubenheim und Wintec Autoglas f√ľr die Hilfe bei der erfolgten Generalsanierung des Jugend-Umkleideh√§uschens der TuS Koblenz. Dar√ľber hinaus m√∂chten wir allen Mitgliedern des Vereins danken, die mit ihrem Mitgliedsbeitrag solche Projekte unterst√ľtzen und √ľberhaupt erst erm√∂glichen.

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Das Jahr 1910 gilt mit der Gr√ľndung des FC Concordia als Geburtsstunde des Fu√üballs in Neuendorf. Nur ein Jahr sp√§ter folgte der FC Deutschland Neuendorf. Die Sch√ľler Johannes Kottemeier, Peter Nick, Peter Miltz, Wilhelm Miltz, Fritz Holz, Peter Schwolen, Heinrich Lamberti, Karl Bohr, Johann Blank, Wilhelm Lotz und Josef Schellenbach legten 1911 den Grundstein zur heutigen TuS Koblenz.

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